Die Sprachen der Welt.

Annu

In meinem ersten Beitrag bin ich dem Thema „Die Entstehung der Sprache, wie alles begann…“ auf den Grund gegangen. Im folgenden Artikel möchte ich noch einen Schritt weitergehen und erläutern, wie die Sprachen in den verschiedenen Nationen entstanden sind und wie die Sprache Englisch zur Weltsprache wurde. Seid gespannt und lasst uns noch einmal in die Vergangenheit reisen. wilkommen in verschiednen sprachen und schriftzügen. sprachen der welt bei menschenfreund.net

Die Sprachen der Welt aus sicht der Religion. Der Turm zu Babel.

Das Alte Testament der Bibel besagt, dass die Menschheit, im 15. Jahrhundert, den Turm zu Babel bauen wollten, der Turm sollte bis zum Himmelreich ragen. Gott strafte die Menschen für ihren Größenwahn, verwirrte ihre Sprache und zerstreute die sie in andere Länder. Mit dem einzigen Grund, dass alle verschiedene Sprachen sprechen. Laut Bibel wollte Gott nicht, dass alle Menschen nur eine einzige Sprache sprechen. Aus dem Turmbau wurde leider nichts mehr, denn um ein Gemeinschaftsprojekt zu bewältigen, muss man sich verständigen und eine einheitliche Sprache sprechen.

Die Sprachfamilien

Wie wir aus meinen ersten Artikel wissen, begann alles mit einer Ursprache, aus ihr entwickelten sich weltweit all die anderen ca. 6500 Sprachen. Da sich die Sprachen in all den Jahren immer weiter veränderten, ist es schwer die gemeinsamen Wurzeln zu erkennen. Generell unterscheiden die Forscher zwischen verschiedenen Sprachfamilien. Sprachen die miteinander verwandt sind haben einen erkennbaren gemeinsamen Ursprung. In Europa gehören die meisten Sprachen der indogermanischen Familie an. Es gibt aber Ausnahmen, wie zum Beispiel die finnisch und die ungarische Sprache.

Die Sprachfamilien, werden in Untergruppen gegliedert. Zu der „ Romanischen Sprache“ gehören zum Beispiel die französische, italienische und die spanische Sprache. Diese drei Sprachen der Welt haben ihren Ursprung in der lateinischen Sprache. Die lateinische Sprache hat nach wie vor eine große Bedeutung für Wissenschaften und Medizin. Allerdings wird sie die „tote Sprache“ genannt, weil sie so gut wie gar nicht mehr gesprochen wird. Sie war einst eine weit verbreitete Sprache als die Römer die Welt zu großen Teilen eroberten.

Wer also Kenntnisse in Latein hat, der wird es in der Regel viel leichter haben die romanischen Sprachen (Italienisch, Spanisch und Französisch) zu lernen. Darüber hinaus ist Latein, neben Altgriechisch, Voraussetzung um zum Beispiel Teile von Schriften der alten Philosophien zu lesen und zu verstehen.

Die meist gesprochenen sprachen der Welt und Weltsprachen.

Eine Weltsprache nennt man Weltsprache, wenn sie von mehr als 100 Millionen Menschen (Muttersprachler und erlernte Sprache) gesprochen wird, aber auch die geografische Verbreitung einer Sprache ist ein entscheidendes Merkmal einer Weltsprache. Ein weiteres Merkmal einer Weltsprache ist die internationale Bedeutung, hierbei ist entscheidend inwieweit die Sprache in internationalen Kontakten, in der Wirtschaft, Wissenschaften und Kultur eingesetzt wird. Die Sprachen Koreanisch, Hindi, Bengalisch und Japanisch werden viel gesprochen, jedoch werden sie nicht als Weltsprache bezeichnet, da sie nur selten in der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur gesprochen werden. Englisch ist nach wie vor die Weltsprache, weil sie in 36 Ländern gesprochen wird und immer noch weltweit in den Schule unterrichtet wird. Englisch wird von mehr als 427 Millionen Menschen als Erst- oder Zweitsprache gesprochen. Chinesisch (insgesamt gibt acht Sprachen und Dialekte in China, Mandarin ist Hochchinesisch und wird von 875 Millionen Menschen gesprochen) sprechen ca. 1,3 Milliarden Menschen, deutlich mehr als Englisch. Jedoch reicht es nicht zur Weltsprache, da Chinesisch Global nicht soweit verbreitet ist wie Englisch.

Englisch, die dominierende Sprache der Welt. Wie kam es dazu?

Im Jahr 1774 haben deutscher Einwanderer eine Petition im Repräsentantenhaus in den USA vorgelegt. Sie baten darum, dass künftig alle Gesetzestexte nicht nur auf Englisch, damals schon die vorherrschende Sprache, sondern auch auf Deutsch sein sollen. Das Repräsentantenhaus stimmte ab und das knappe Ergebnis lautete 41 zu 42 für Englisch. Die 42 Stimme kam von einen deutschen Politiker, Frederick August Conrad Mühlenberg, der damals in den USA einen großen Einfluss hatte. Er sagte, wer ein echter Amerikaner werden wolle, der müsse auch die Sprache beherrschen. Das Englisch so gut wie überall gesprochen wird, hat vor allem mit der Geschichte zu tun. Das Vereinigte Königreich von Großbritannien hatte damals weltweit große Macht. Sie hatten in vielen Ländern Kolonien und somit haben sie mit ihrer Sprache viele Länder beeinflusst. Auch der zweite Weltkrieg ist ein Grund, weshalb Englisch nach wie vor dominiert. Die USA waren sehr beliebt zu dieser Zeit, sie sorgten dafür das es den anderen Länder wieder gut geht und unterstützen sie finanziell. Aus diesen Gründen kam die Sprache Englisch bei der Bevölkerung sehr gut an, ihr Image war gut, deshalb wollten viele Menschen Englisch sprechen.

Wird Englisch in Zukunft noch die Weltsprache sein?

Manche Experten glauben, das Englisch schon bald als Weltsprache abgelöst werden könnte. Die Globalisierung und Digitalisierung trägt dazu bei. Viele Unternehmen haben internationale Beziehungen und arbeiten mit internationalen, Kunden sowie Lieferanten zusammen. Allermeist wird dann auf Englisch kommuniziert. Doch das könnte sich bald ändern. Das Schulenglisch könnte in Zukunft nicht mehr ausreichen, um auf der Karriereleiter aufzusteigen. Es werden wahrscheinlich andere Sprachkenntnisse erforderlich sein. Laut Experten kann Chinesisch zur Weltsprache werden.
ca. 1,3 Milliarden Menschen sprechen Chinesisch, Tendenz steigend. Da die Wirtschaft in China schnell wächst, wird die Sprache unter anderem für Unternehmer, Schüler, Studenten und Unternehmer immer attraktiver. Experten fügen hinzu, das Englisch aber nicht an Wichtigkeit verliert, da Chinesisch in Aussprache und Schrift sehr schwierig ist. Die Experten sind allerdings auch der Meinung, dass neben Chinesisch auch Französisch mehr an Bedeutung dazu gewinnen könnte. Laut einer Studie der Investmentbank Natixis im Jahr 2017, sollen bis zum Jahr 2050, 750 Millionen Menschen französisch sprechen. Französisch ist zwar nicht die Hauptsprache in vielen Ländern, dafür aber die beliebteste Zweitsprache die Menschen lernen.

Ich hoffe, ihr hatte Freude beim Lesen und konntet etwas mitnehmen.
Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringt und „hören“ wir gespannt hin, welche Sprache immer mehr an Einfluss dazu gewinnt.

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