Die Geschichte vom Fluss und vom Wind: Kurzgeschichte über Vertrauen

Georg Kirschstein

Ein Strom entsprungen den fernen Bergen, geflossen durch viele Landschaften, erreicht zuletzt den Sand der Wüste.wueste die der fluss durchqueren muss Und wie er vorher alle Hindernisse überwunden hatte, so versuchte er es auch diesmal. Er schickte sein Wasser in die Wüste und hier versickerte es.

Er wusste indes, dass er die Wüste durchqueren musste, es gab keinen anderen Weg. Eine verborgene Stimme, die irgendwoher aus dem Sand kam, wisperte: „Der Wind überquert die Wüste und das kann auch ein Strom. Du musst dich aber dem Wind anvertrauen.”

Der Strom entgegnete, er habe sein Wasser in die Wüste geschickt, aber sie habe es verschluckt. Der Wind könne fliegen er aber nicht.

„Wenn du in deiner gewohnten Weise gegen das Hindernis anrennst, wirst du nie darüber hinwegkommen. Du wirst entweder verschwinden, oder ein Sumpf werden. Du musst dem Wind erlauben dich darüber hinweg zu tragen, zu deiner Bestimmung.”

„Aber wie könnte das geschehen?” – „Indem du zulässt vom Wind aufgesogen zu werden.”

Dieser Vorschlag schien dem Strom unannehmbar. Schließlich war er noch nie vorher aufgesogen worden, er wollte sich nicht verlieren. Und wenn man sich erst mal verloren hat, kann man sicher sein sich wieder zu finden?

„Vertraue” sagte die Stimme aus der Wüste. „Der Wind saugt dich auf und trägt dich über die Wüste. Und wenn das Wasser dann fällt wie Regen, dann wird es wieder zu einem Fluss.”

„Wie kann ich wissen, dass das auch so eintrifft?” – „Es ist so. Und wenn du es nicht glaubst, dann kannst du nichts anderes werden als ein Sumpf.” –  „Aber kann ich nicht ein Strom bleiben, der ich heute bin?”

„Auf keinen Fall”, sagte die Stimme. Als der Strom das hörte zog er sich tief in sein Inneres zurück;  es kamen ihm das Echo ferner Erinnerungen zurück aus den Tagen, als er noch in den Armen des Windes gelegen hatte. Unfluss und wueste menschenfreund blogd der Strom machte sich leicht und ließ sich aufnehmen von dem Wind . Er konnte nur das Wesentlichste mitnehmen. Der Wind aber trug ihn sanft und gab in nach Meilen sacht wieder frei. Und es regnete auf den Höhen des neuen Gebirges.

Der Strom war glücklich: „Nun habe ich mich wirklich selber gefunden.” Die Stimme der Wüste sagte: „ Der Sand hat, was dir wiederfahren ist geschehen sehen Tag für Tag, denn er erstreckt sich unermesslich weit. Und das ist der Grund warum gesagt wird, der Weg, den der Strom des Lebens nimmt, ist in den Sand geschrieben.“

Verfasser unbekannt

Dies ist eine wunderbare Kurzgeschichte, die zeigt, wie man seine Ziele erreichen kann, sobald man ins Vertrauen geht und seiner inneren Stimme folgt. Wie oft kommen wir im Leben nicht weiter, weil wir aus Angst und Sorgen keine Entscheidungen treffen. Wie oft wagen wir nicht den großen Sprung ins Unbekannte. Doch genau dieser Sprung, die Hingabe und der Mut zur Veränderung helfen uns, Glück und Zufriedenheit zu erreichen. Und danach streben doch die meisten Menschen im Leben.

Wie gehst du mit großen Entscheidungen in deinem Leben um? Wie sehr kannst du dich fallen lassen und deiner Intuition beziehungsweise deiner inneren Stimme folgen? Wir freuen uns, über deine Erfahrung zu hören! Hinterlass doch gerne einen Kommentar oder schreibe uns eine Nachricht über das Kontaktformular.

Falls dir diese Kurzgeschichte gefallen hat, dann wird dich sicher auch diese oder diese zum Nachdenken anregen. Und noch mehr Kurzgeschichten findest du hier. Viel Freude beim Durchstöbern und Lesen!

Alles Liebe, Georg.

 

 

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