Erkenne deinen Wert

Georg Kirschstein
erkennen deinen wert

Foto: chema.foces

Die Menschen kennen ihren Wert nicht.

Sie versuchen, ihren Wert anhand von Vergleichen mit anderen Artgenossen und Vermutungen darüber, wie sehr die anderen glücklich und wertvoll sind, zu erahnen. Nur weil diese dies und jenes machen und haben oder mehr grinsen und lächeln.

Sie versuchen, ihren Wert auch anhand ihrer Handlungen der Vergangenheit zu deklarieren.

Besonders aber ziehen sie ihren vermeintlichen Wert aus dem Wert, den sie annehmen für die Gesellschaft zu leisten.
Wer am härtesten arbeitet, hat das meiste verdient: den meisten Respekt, die meiste Anerkennung und ist somit besonders wertvoll. Jene welche, die meisten Steuern zahlen, oder jene, die den meisten Aufwand betreiben, sind besonders wertvoll.

Menschen denken, sie müssen viel schuften und viel leisten um einen bestimmten Wert zu erhalten.
Oder sie müssen einen besonders hohen schulischen/ wirtschaftlichen Bildungsabschluss erreichen, um besonders wertvoll zu sein.

Menschen bestimmen ihren Wert aus materiellen Dingen und Äußerlichkeiten wie Anerkennung, Ruhm, Leistung, Kontrolle, Verantwortung oder gar Macht.

Doch sie verkaufen sich dabei immer weit unter dem Wert.

Nicht nur, weil der Lohn fast nie dem eigentlichen Wert der Arbeitsleistung entspricht, deine Steuern zu weiten Teilen für Kriege, nie fertigstellbare Flughäfen, Elbphilharmonie, Bahnhofs- und Dutzende andere Wucherprojekte und Steuerruinen, sinnlosen, milliardenschwere Verbrecherbankenrettungen und ewige Krisenrettungsschirme in einem unendlichen und hirnrissigen Schneeballsystem in Milliardenhöhe verschleudert werden, anstatt nachhaltig in die Gemeinschaft zu fließen.

Nicht nur, weil Geld gedruckt werden kann, so wie es gebraucht wird, und auch private Banken ständig neues Geld ausschatztruhe dem Nichts erschaffen.

Nicht nur, weil dein Konsum mehr für die Wirtschaft leistet als deine Arbeitskraft.

Nicht nur, weil es egal ist, wie viel du schuftest.

Sondern,

  • weil dein Wert nichts mit Leistung zu tun hat.
  • weil dein Wert nichts mit Lob, Applaus, Geld und Anerkennung zu tun hat.
  • weil dein Wert nichts mit Ergebnissen zu tun hat.
  • weil dein Wert nichts mit der Gesellschaft zu tun hat.
  • weil dein Wert nichts mit dem zu tun hat, wie sehr andere sich mit deiner Leistung schmücken wollen.

Das Streben und Erreichen sowie das Stillstehen oder Scheitern verändert deinen Wert nicht. Nach Zielen und Träumen zu streben ist wichtig, solange es wirklich die eigenen Ziele und Träume sind und man nicht versucht seinen Wert darüber zu definieren. Denn das wird immer scheitern.

Es beginnt schon im Kindesalter: Wenn du etwas leistet oder gut machst wirst du belohnt. Du bekommst Lob und Anerkennung. Wenn du nichts leistet, dann bekommst du manchmal auch Bestrafung und Rüge.

Besonders gern berichten die Eltern später, dass das Kind Olympiasieger, Astronaut, Mediziner, Physiker, Forscher, Rechtsanwalt oder irgendetwas wirtschaftlich oder unterhaltsam Hochangesehenes geworden ist. Die Leistung steht teils indirekt im Vordergrund.
In sehr religiösen Familien ist es das Größte, wenn das Kind Prediger ist oder etwas in dieser Richtung geleistet oder erreicht hat.
Es kommt auf die Kultur und das Umfeld, also den Blickwinkel, an. Ehre für die Familie durch teils fragwürdige Leistung.
Oft gefällt auch genau das den Eltern, was sie selbst gern gemacht oder erreicht hätten, aber nie geschafft haben, oder wozu sie sich selbst nie getraut hatten.
Helikopter-Eltern ist der Begriff für jene Eltern, die ihre Kinder schon sehr früh besonders stark zu Leistungsmaschienen pushen und ständig über ihnen schweben.

Das Kind könnte ja mal viel Geld oder Ruhm einbringen.

Dass die Erziehung in die Richtung „Belohnung für Leistung“ geht, ist natürlich nicht generell falsch.
Eine gewisse Belohnung für etwas ist gut und wichtig, auch für bestimmte Leistungen.
Eine Linie, ein Leitfaden, eine gewisse Grundordnung in Disziplin muss der Mensch als Kind erlernen, um Halt und Struktur im Leben zu bekommen, um selbstständige Sicherheiten zu erlangen und um zu wissen, was hilfreich im Überleben und was nicht hilfreich sein kann. Ein bisschen Ehrgeiz und Mut zu erlernen und ein Paar Grenzen aufgezeigt zu bekommen, ist essenziell. Wo diese Grenzen liegen, bestimmen die Eltern.

Und wir leben nunmal leider noch in einem Leistungs- und Konkurrenzsystem und noch nicht in einem kooperativen wirtschaftlichen Miteinander als Spezies. Eltern freuen sich berechtigterweise einfach auch, wenn das Kind später finanziell abgesichert ist.

Es ist nur ganz wichtig seitens der Eltern – und später seitens der Kinder – zu verstehen, dass all diese erwartete Leistung niemals mit Wert oder gar Glück im Leben verwechselt werden darf!!!!

Ganz oft liegt der Mangel an Wertgefühl auch darin, dass man sich als Kind von den Eltern oder dem Umfeld nicht genug wertgeschätzt gefühlt hat .

Aber ob das Kind gute Noten schreibt oder eine gute Ausbildung hat, einen Master oder Doktortitel erlangt und später glücklich ist, das sind zwei absolut verschiedene Paar Schuhe.

Erfolg im Wirtschaftssystem hat nichts mit einem glücklichen Leben zu tun.

diamantGlück hat nichts mit Materie und nichts mit Schulbildung oder Studium-Wissen zu tun. Schon gar nicht mit beruflicher Leistung. Ein Job, der Spaß macht und auf einen positiven Geist trifft, kann einen Teil zu einem glücklichen Leben beitragen, jedoch niemals dauerhaft allein glücklich machen.

Des Weiteren ist es so, dass In den seltensten Fällen den Kindern genau das Spaß macht, was die Eltern sich als tolle Karriere vorstellen und für gut befinden.

Überhaupt geraten junge Menschen immer mehr unter Druck, sich für eine Karriere zu entscheiden. Dabei ist es völlig abwegig und wenig realistisch, dass einem das ganze Leben immer nur ein und dasselbe Spaß oder Zufriedenheit bereitet und man immer Erfüllung im Gleichen findet. Viele Menschen richten sich bei der Berufswahl leider einzig nach Geld oder nach Anerkennung des Umfeldes. Sie meinen außerdem, alles endgültig bis ans Ende ihrer Tage auf eine Sache ausrichten zu müssen, so dass sie im Laufe blind für Veränderung und Kreativität werden.

Eine der ersten Fragen in Begegnungen ist: Was machst du gerade, wie verdienst du deinen Lebensunterhalt?

Aber es ist wichtig zu trennen und zu verstehen, dass alles, was du für die Wirtschaft leistest oder was andere denken, was eine gute Leistung sein könnte, unabhängig von deinem Wert als Mensch, so wie du bist, ist.

Belohnung für soziale Entwicklung und Kreativität ist wichtiger, als Belohnung für Wirtschaftlichkeit.

Das Wissen, wie man sein Inneres in Einklang bringt, sich selbst kennenlernt und anderen Menschen Freude bereiten kann, birgt zehntausend mal mehr Glücks-Potenzial und Sicherheiten für ein schönes Leben als das Wissen, wie man anderen das Geld aus der Tasche ziehen kann oder besonders gut der Wirtschaft dient.

Wie soll ein Mensch denn glücklich werden, wenn er immer dachte, dass sein Wert nur durch Leistung entsteht, und er oder sie dann als Olympiasieger, Astronaut, Wissenschaftler, Anwalt, Politiker merkt, dass all diese Leistung nur kurz zufriedenstellt, aber niemals glücklich machen kann!?? Und sich somit nicht glücklich und wertvoll fühlt. Dies ist eine Sackgasse und eine völlig falsche Botschaft.

Dann versucht der Mensch durch noch mehr Leistung noch mehr falschen Wert zu erreichen. Denn durch die Gesellschaft hat er gelernt, er ist wertvoll und wahrscheinlich zufrieden, wenn er besonders viel und immer mehr für die Wirtschaft leistet. Kann diese Steigerung nicht erreicht werden, folgt nicht selten eine Depression oder ein Burnout, Alkoholismus oder Missbrauch von Medikamenten und Aufputschmittel .

Glück aus wirtschaftlicher Leistung kann nicht von Dauer sein. Erfolge in finanzieller oder beruflicher Hinsicht können lediglich einen kleinen Teil bereitstellen, und auch nur wenn dieser Teil auf einen erwachten und bewussten sozialen Verstand trifft.

Definiere dich nicht nach den Vorstellungen deines Umfeldes und deiner Vergangenheit. Das JETZT zählt und der schatzmaskeWert, den du seit dem Tag deiner Entstehung und Geburt in dir trägst.

Es ist egal, was andere denken oder sagen, oder was du vermutest, was sie denken könnten. Dein Wert kann nicht durch die Augen anderer definiert werden.

Ständig der Anerkennung der Eltern, Verwandten und Bekannten, der Partner oder Arbeitgeber hinterherzujagen, ist eine Sackgasse, welche nicht zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben führen kann. Oft endet sie genau im Gegenteil.

Andere sind fehlbar wie du. Andere kennen das, was sie kennengelernt haben. Andere meinen es oft nicht böse. Andere suchen bewusst oder unbewusst auch nach ihrem Eigenwert.

Sehr wichtig ist es auch, deinen Wert niemals anhand deiner Vergangenheit zu definieren. „Ich hätte damals besser handeln sollen, hätte damals den Fehler nicht machen sollen und mehr so denken und handeln und sein sollen.“
Vergiss es, die Vergangenheit sagt auch nichts über deinen Wert aus. Fehler sind wichtig und so normal wie die Luft zum Atmen.

Jeder Tag ist ein neuer Anfang.

Und „Hätte“-Sätze sind so sinnlos wie unförderlich zugleich.

Deinen eigenen Wert wirst du spüren, indem du so sehr du selbst bist wie du kannst.
Du musst dafür nichts leisten, außer Bewusstheit zu dir und dem Leben im Universum.

Es ist wichtig, seinen Wert im Laufe des Lebens zu erkennen. An einem Tag gelingt es besser an einem nicht ganz so deutlich. Aber es ist genau richtig so.

Dies ist einer der größten Schlüssel zum Glück.
Dann gehst du bewusster und geschätzter mit dir um.
Das Selbstvertrauen steigt – und von diesem Zustand aus ist alles möglich.

Beschütze deinen universellen Wert und mache ihn dir täglich bewusst.
Dies ist in dieser wirtschaftsorientierten Gesellschaft nicht jeden Tag einfach, aber mit etwas Training erkennst du deinen Wert dauerhaft.
Stetig wollen Leistungsbilder oder Ideale aus Fernsehen, Zeitungen und Gesellschaft allgemein wieder an deinem Wert nagen und dir einreden, du bist nur durch Leistung wertvoll. Du musst ihn dir ständig wieder vor Augen halten, deinen echten realen universellen Wert. Und nicht auf die Werbeindustrie oder andere hören, die dir ständig Wert nach Materie einreden wollen.

Mein realer Wert, der Wert für mich / Selbstwert und mein Wert für das Umfeld.

Du kannst natürlich deinen Wert für die Gesellschaft und die Menschen um dich herum steigern, indem du offenherzig, oft ausgeglichen bist, anderen hilfst, zuhörst oder ein ehrliches, herzliches Lächeln für deine Umwelt bereit hältst. Indem du Qualität statt Quantität verbreitest. Indem du selbst so sehr zufrieden bist wie du kannst. Indem du Respekt und Liebe vermehrst.

So bist du für die Gesellschaft wertvoller als wenn du drei neue ADHS-Medikamente im Labor entwickelst, neue Aktien in Millionenhöhe für deinen Klienten verscherbelst hast einen neuen Männerduft entwickelst, eine Olympiamedaille gewonnen hast oder deiner Firma sonst wie viele Gewinne auf egal welche Art auch immer beschert hast.

Du kannst deinen Stolz steigern, indem du alles dafür tust, stolz auf dich selbst sein zu können. Auch dies ist wichtig, um Glück zu erfahren. Wenn andere stolz auf dich sind, bringt das dir nur länger etwas, sofern du auch stolz auf dich bist, weil du merkst, dass der Stolz berechtigt ist.

Haben dich die Gesellschaft, dein Umfeld, dein Ego oder deine vergangenen Erfahrungen, zu einem Menschen gemacht, der momentan wenig stolz auf sich sein kann und der seinen Wert nicht erkennen kann oder will? Dann verändere etwas. Die Bewusstheit dafür ist der wichtigste Schritt.

Sei wieder stolz auf dich, helfe anderen. Auch sie sind in dieser Druck-Gesellschaft momentan. Nur durch bewusste und zufriedene Menschen kommen wir da heraus in Zukunft.

Bewusstheit, Veränderung, Ehrlichkeit, Erkenntnis-Eingeständnis, Menschlichkeit, Mut, Selbstüberwindung, Eigenstolz und Handlungen in deine Richtung.
All dies steigert dein Selbstwertgefühl, die Betonung liegt auf Gefühl. All dies ist notwendig, um glücklich zu sein und zu bleiben.

Aber dein echter eigener Grundwert ist auch durch diese Dinge nicht veränderbar.

Nein, deinen Wert erhältst du von Geburt an.
Zwischen Millionen von Samenzellen hast du dich durchgesetzt.
Du kommst schon als Gewinner auf die Welt und du bist, so wie du bist, einzigartig im Universum. Und irgendetwas wollte dich genau so.

Dein Wert ist durch nichts aufzuwiegen und durch nichts zu zerstören. Er ist Fakt und er ist unendlich hoch.

Erkenne ihn.

Egal, ob du gerade einen Fehler gemacht hast oder bei etwas gescheitert bist.universum
Egal, ob du von deinem Weg abgekommen bist, in einem Tief steckst, eine Krise durchmachst, momentan nicht genau weißt, wer du bist.
Oder ob du momentan Erfolg und Erfüllung, so wie du diese für dich definierst, in deinen Belangen erfährst.

Du bist unendlich wertvoll in jeder Sekunde, in jedem Moment, in jedem Hauch der Natur.
Eine einzigartige Rarität in einem Kosmos, der unzählige und unvorstellbare viele Dinge bereitstellt.
Ein Unikat zwischen so viel Raum und Materie wie wir es uns nie vorstellen können.

Du bist genauso richtig wie du als Baby auf die Welt gekommen bist, mit genau deinem Rucksack voller DU-SELBST-Elementen.

Dein Wert ist nicht durch menschliche Definitionen, Geld oder materielle Dinge und Leistungen bestimmbar, sondern universell unendlich hoch, weil du hier bist.
Keine Gesellschaft, keine Arbeit, keine Anerkennung, keine Kritik, kein Applaus, keine Abwertung, keine Aufwertung, kein Erfolg, kein Misserfolg, kein Urteil kann deinen Wert jemals bestimmen.

Nur einst das Universum tat dies, indem es dich haben wollte.

 

Bleib menschlich.

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Autor

18 Kommentare

  1. Avatar

    Ein verdammt guter Text ! Er hat mir sehr geholfen.
    Vielen Dank dem Autor LG Dieter

    Antworten
    • Georg

      Vielen Dank lieber Dieter. Das freut mich unheimlich doll. Lass dirs gutgehn LG Georg

      Antworten
  2. Avatar

    Georg, ich bin sehr froh, deinen Blog gefunden zu haben!

    Antworten
    • Georg

      Das freut mich ganzdoll zu hören und hat mir den Tag versüßt. Beste Grüße

      Antworten
  3. Avatar

    Danke für den wunderschönen Beitrag <3 !

    Antworten
  4. Avatar

    „Die Größe der Achtung, die man einem Menschen zollt, wird wie der Preis der Ware durch Nachfrage und Angebot bestimmt.“

    Silvio Gesell, 1906

    Wer ein Problem damit hat, muss für eine sozialistische Planwirtschaft plädieren, um die Größe der Achtung, die man ihm zollt, vom „Großen Vorsitzenden“ im Politbüro zu erschleichen. Für solche, die besonders gute Schleimer sind, mag das sogar erstrebenswert sein. Wer aber als freier Mensch sein Leben selbst gestalten will, muss fragen: Warum ist die Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft stets kleiner als das Angebot? Die Antwort findet sich im alten Testament:

    (Lutherbibel 1984 / Genesis_3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Schlange) und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

    Das sagt Gott der HERR, nachdem zuerst die Schlange Eva und dann auch Eva ihren Adam zur Erbsünde verführt hat, die darin besteht, sich an der „Frucht vom Baum der Erkenntnis“ zu bedienen. Der Text ist etwa 3250 Jahre alt und für „Normalsterbliche“ nicht zu verstehen. Er soll für das gewöhnliche arbeitende Volk auch gar nicht zu verstehen sein, denn solange niemand wusste, wie die Erbsünde zu überwinden ist (das wusste erst Jesus, mehr als 12 Jahrhunderte später), wäre das Wahnsinn gewesen:

    (Roger Bacon, 13. Jahrhundert) „Derjenige ist wahnsinnig, der ein Geheimnis in jedweder anderen Art niederschreibt als in einer, die es vor den Gewöhnlichen verbirgt und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten nur mit Mühe sinnhaftig werden lässt.“

    Das heißt nicht, dass Roger Bacon wusste, was die Erbsünde ist, sondern es geht zunächst ums Prinzip. Was das menschliche Zusammenleben im weitesten Sinne betrifft, gab es Geheimnisse, die nur einer kleinen Gruppe von Eingeweihten (esoterischer Kreis) bekannt sein durften, die mit dem Geheimnis umgehen konnten. Das galt insbesondere für das große Geheimnis der Erbsünde, das, wenn es zu früh verraten worden wäre, die Kultur zerstört hätte. Was sich heute „moderne Zivilisation“ nennt, wäre nie entstanden!

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2017/07/der-wert-des-menschen.html

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  5. Avatar

    sehr treffender Beitrag, danke dafür 👍
    Er ist zwar schon etwas älter, aber der Sinngehalt nach wie vor treffend.
    Bisher das Beste zu dem Thema was ich gelesen habe.

    Antworten
  6. Avatar

    Ich hatte lange Zeit Mühe, meinen Wert zu erkennen und bin immer wieder gescheitert. Doch jetzt, als ich diesen Beitrag gelesen habe, wurde mir alles klar – dass mein Wert tief in mir drin steckt und sich durch nichts verändern lässt.

    Antworten
  7. Avatar

    Danke für diesen wunderschönen Artikel. Er hat mich sehr getroffen und berührt. Das ist der beste Beitrag den ich seit langem gelesen habe und es steckt so viel Wahrheit darin. Mach bitte weiter so.

    Antworten
    • Georg Kirschstein

      Vielen Dank Sascha. Alles Gute

      Antworten
  8. Avatar

    Hey ich kenne es zu gut nur durch Leistung geschätzt zu werden. Leider bin ich in eine Familie hineingeboren die Akademiker und Doktoren sind. Ich sage leider weil ich immer als schwarzes Schaf angesehen wurde weil ich eben nicht studieren wollte sondern das machen wollte was mich glücklich macht. Ich liebe das Schneider Handwerk. Zudem war es schon immer so bei uns das unsere Eltern, ich habe noch 2 jüngere Brüder, der eine hat bald nen Doktortitel der Andere ist Industriekaufmann, immer nur belohnt werden wenn wir erfolgreich sind. Weil ich momentan in Elternzeit bin, verdiene ich ja nichts und das lassen mich meine Eltern spüren. Es war schon immer so. War ich erfolgreich wurde ich belohnt. Steckte ich in der Klemme verlihr meinen Job wurde ich zusätzlich noch bestraft. Ich hätte es mir sehr gewünscht wenn meine Eltern nicht so erfolgreich geworden wären. Ich hatte eine unglückliche Kindheit. Leider wenn ich Mathe nicht verstand wurde ich bin meiner Mutter geschlagen. Als ich sie später fragte warum sie dies getan hätte weil sie mich liebe. Das habe ich nie verstanden. Fakt war das ich mich immer zum Hausaufgaben auf dem Dachboden versteckte und mich einschloss. Eine Horror Kindheit war das. Nie zu wissen wann ihr die Hand wieder ausrutschte. Ich werde nie so sein. Ich liebe meinen Sohn und schätze ihn egal was er macht. Er muss nicht erfolgreich sein. Hauptsache Glücklich. Ich bin es nun auch, nicht wegen Geld sondern weil Liebe Menschen um mich rum sind. Ja der Kapitalismus ist nicht schön, es macht nur unglücklich. Es gab Momente in meiner Jugend wo ich mir wünschte keine erfolgreichen Eltern zu haben. Meine Mitschülerin sagte mir wieso das? Ich sagte ihr dann hätte ich nicht so einen Druck gehabt.Ich bin wie ich bin und Niemand kann mich verbiegen. Selbst mit Schlägen lasse ich mich nicht verformen!!! Aber jetzt bin ich glücklich mit meinem tollen Mann und tollen Sohn. 🙂

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    • Georg Kirschstein

      Hallo Carlotta.

      Vielen Dank, das du dich hier so öffnest.
      Es tut mir leid das deine Eltern ein völlig falsches Verständnis von Glück und Erfolg haben und dies auf dich übertragen wollten. Es tut mir besonders leid, dass sie so schwach waren und dies auch noch mit Gewalt durchsetzen wollten.

      Es sollte sich Heutzutage herumgesprochen haben, das jene Vorstellung des finanziellen Erfolges absolut nicht mit Glück gleichzusetzen ist. Die Grundbedürfnisse sollten, als ein teil zum Glücklichsein, gestillt sein. Dafür ist keine besonders große Anhäufung von Geld notwendig. Zeit bzw. Lebenszeit ist neben den Grundbedürfnissen ein anderer sehr wichtiger Faktor.

      Erfolgreich ist, wer ehrlich Glücklich ist. Egal wie dies zustande kommt. Wer Leistungsdruck und Gewalt als Weg und Mittel zum Glück vermutet, der ist völlig auf dem Weg in die entgegengesetzte Richtung und kann nicht glücklich sein. Es tut mir leid um deine Eltern.

      Aber ich bin froh, dass du einen intelligenteren Weg eingeschlagen hast und es euch gut geht.

      Alles liebe für euch.
      Georg

      Antworten
  9. Avatar

    Hallo ,guter Artikel, aufbauend und es ist war das man sich unabhängig machen muss von der Meinung anderer Menschen! Aber das Universum hat uns nicht „verursacht“ sondern ein Schöpfer, der AUCH für die „Geburt“ des Universums verantwortlich ist :Gott! Es wird gerne verschwiegen das es zu all dem ein universell intelligenteres Wesen brauchte als den Menschen, der nur ein winziger teil der Schöpfung ist. Ich denke das es (auch) daran liegt das der Mensch zu stolz ist eine Größe anzuerkennen die WEIT über ihn steht!!!

    Antworten
  10. Avatar

    großartig. danke!

    Antworten
  11. Avatar

    wow, so schön geschrieben und der Vergleich mit dem Hasen und er Schlange gefällt mir

    Antworten
  12. Avatar

    Wow, was für ein Text! Meinen Wert habe ich das erste mal während einer Meditation gespürt, konnte es aber nicht benennen. Jetzt ist mir alles so klar. Danke!

    Antworten
  13. Avatar

    Lieber Georg, was für ein wunderbarer Text!
    Meinen herzlichen Dank dafür.
    Liebe Grüße Ulf

    Antworten
    • Georg Kirschstein

      Vielen Dank es freut mich sehr das er dir gefällt.

      Antworten

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