Charlie Chaplin – Selbstliebe – Rede zum 70. Geburtstag

Georg Kirschstein

Ein Gedicht über die Selbstliebe

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Foto von Charly Chaplin Statue

Wo bist du auf dem Weg der Selbstliebe? Welche Erkenntnisse hattest du auf deinem Weg? Teile sie doch gerne mit uns – in den Kommentaren oder privat über die Kontaktseite.

Alles Liebe, Georg.

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Autor

3 Kommentare

  1. Anonymous

    Ein sehr wichtiger Text. Ein Text, der alles aussagt, auf das es ankommt im Leben.

    Antworten
  2. Zungenkoeder

    Durch ihn inspiriert:

    :Es gibt keine Antwort:

    Als ich keine Fragen mehr hatte
    konnte ich die Liebe – die ohne Objekt – in mir spüren
    Ich sah die Unschuld in den Dingen die von Menschen ausgeht
    und verstand, dass wir Teil eines Ganzen und das Ganze selbst sind
    Ich nenne das „kostbar und bedeutungslos“
    Als ich keine Fragen mehr hatte
    konnte ich den Zusammenhang im Samsara erkennen
    und verlor die Ernsthaftigkeit in der wir so oft streben
    Ich sah die Einfachheit die das Glück bringt
    Das ist Leben
    Ich nenne das „kostbar und bedeutungslos“

    Als ich keine Fragen mehr hatte
    konnte ich Liebe geben ohne Bedingungen zu stellen
    spürte eine Dankbarkeit als Geschenk
    und sah DAS ALLES bereits schon da ist
    Dies lies mich erkennen, dass mein Leben nur eine Vorstellung
    in meinem Verstand in meiner Vernunft und in meinem
    glauben an Wissen war
    Ich nenne das „kostbar und bedeutungslos“

    Als ich keine Fragen mehr hatte
    Konnte ich die Wirklichkeit von der Wichtigkeit unterscheiden
    Ich sah in den Dingen die Dinge
    und nicht was der Mensch daraus macht
    Ich konnte meine Verantwortlichkeiten aus Liebe erfüllen
    und nicht, weil man es muss oder fordert
    Ich sah, dass ich zur Verfügung stehe
    und wähl(t)e den Zeitpunkt selbst
    Das nenne ich, „kostbar und bedeutungslos“

    Als ich keine Fragen mehr hatte
    Wurde die Unsicherheit zur Sicherheit in der Veränderung
    und dadurch der Schlüssel zum Genuss des Augenblicks
    Ich sah das JETZT immer der Augenblick ist
    und die Bedeutungen selbst gelegt werden
    Ich nenne das, „kostbar und bedeutungslos“

    Als ich keine Fragen mehr hatte
    erfüllte ich Erwartungen die nie gestellt wurden
    und wurde glücklicher als je zuvor
    Ich sah die Liebe als Richtungsweiser
    und war von Egoismus befreit
    Ich erkannte, dass das individuelle SEIN
    vom Ganzen trennt und wir Menschen
    alle gleichwertig sind
    Ich nenne das „kostbar und bedeutungslos“

    Als ich keine Fragen mehr hatte
    War mir das Ziel im Weg
    und der Weg wurde als Ziel erkannt, ohne ein Ziel zu sein
    Der Weg ist der Augenblick DAS JETZT
    und wurde mir durch Liebe zugetragen
    Ich sah die Unendlichkeit und kann sie nicht fassen
    Ich kann das Leben leben
    und Liebe geben
    Ich nenne das „kostbar und bedeutungslos“

    (c) Zungenkoeder

    Antworten
    • Georg Kirschstein

      Woooow einfach nur Woooow. Diese Worte, dieses Erwachenserlebnis, gehen so Tief in mir. Unglaublich toll ausgedrückt auch. Eine tiefe Warheit. Hast du den Text irgendwo veröffentlicht? Ansonsten kannst du ihn auch hier bei Menschenfreund als Gastautor veröffentlichen, wenn du magst und auf deine Seite verlinken. Grüße Georg

      Antworten

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