Gedanken zur Unendlichkeit?

Georg Kirschstein
unendlicher raum universum realität

Unendlicher Raum. Nur ein Aspekt von Unendlichkeit.

Was bedeutet Unendlichkeit?

Es gibt nicht Garnichts. Da ist kein Nichts, das Außerhalb von allem sein und nicht Existenz darstellen könnte.
Es gibt nur Existenz.

Auch das annähernd vorstellbare Nichts ist ein Teil innerhalb von Allem und Existenz. Ein Nichts das existiert.
Wobei es kein wirkliches Innerhalb gibt, denn es gibt kein Außerhalb in der Unendlichkeit.
Überall ist die „Mitte“ und das „Zentrum“. Also gibt es kein wirkliches Zentrum.
Unendlichkeit ist Alles was existiert. Grenzenlos in allen Dimensionen.

Noch nie hat Garnichts existiert und nie wird Garnichts existieren. Sonst wäre es nicht Unendlichkeit.
Auch Zeit ist, genauso wie Nichts, nur eine Idee innerhalb der Existenz.
Eine Idee der Unendlichkeit.

Da ist kein Kleinstes und kein Größtes.
Auch kein Größtes, das irgendwo sitzt und Kleines getrennt von sich erschafft.
Denn Unendlichkeit umfasst Alles. Sonst wäre es nicht Unendlichkeit.
Unendlichkeit ist in sich selbst.

Nichts anderes könnte, neben der Unendlichkeit, existieren.

Unendlichkeit kann niemals zwei sein. Dann wäre weder das eine noch das andere unendlich. Aber das was nicht zwei ist, kann sich unendlich erschaffen, teilen, verändern… denn es hat natürlich unendliche Fähigkeiten. Es gibt keine Begrenzungen und nichts außerhalb dessen.

Natürlich sind wir ebenfalls diese Unendlichkeit. Wäre auch nur EINE Trennung vorhanden, dann wäre es wieder keine Unendlichkeit.

Deshalb ist Trennung immer nur scheinbar.

Trennung und Grenzen existieren nur in unserer menschlichen Realität, mit unserer Wahrnehmung und unseren begrenzten Fähigkeiten.
Welche es so gut wie unmöglich machen, Unendlichkeit uns annähernd vorzustellen.

Es gibt nichts, dass es nicht beinhaltet.
Und nichts im menschlichen Verstand, welches es annähernd greifen könnte.
Kein Wort kann es je beschreiben. Auch diese Worte können maximal ein klitzekleines wenig auf das Unvorstellbare hindeuten.
Wir sind mit unseren Mitteln nicht fähig, Grenzenlosigkeit wirklich zu fassen.
(Denn wir kennen nur Grenzen und Dualitäten).
Es ist nicht greifbar mit unserem Hirn, die all umfassende Grenzenlosigkeit in Form, in Farbe, in Größe, in Tiefe, in Schwingung, in Bewusstsein, in Vorstellung, in Vielfalt, in Fähigkeiten, in Spektrum, in Raum, in Freude, in Perspektive, in Tiefe, in Liebe, in ALLEM uns vorzustellen. Unendlichkeit in unendlichen Dimensionen und Möglichkeiten.
Wir können es niemals verstehen. Nur sein.
Endlich ist vielleicht dieser reale „Traum“ hier. Ein wunderschöner „Traum“ von unendlichen „Träumen“ der Unendlichkeit. Es gibt keine Fehler in der Unendlichkeit.
Alles ist.

Georg Kirschstein. 2020.

strange loop schleife die sich selbst füttert .net

 

Ein Hauch von Unendlichkeit.

Vielleicht ist das Einzige, was Unendlichkeit nicht kann, sich selbst zu zerstören. Wer weiß.

Ich kann auch nur mit meinem Verstand interpretieren.
Ich mag es zu forschen und ich mag es meinen Verstand hin und wieder an Grenzen des Vorstellbaren zu bringen und ihn auch mal zu verlassen.
Vor einem Jahr hatte ich ein ungewöhnliches Erlebnis, wo mein Verstand für ein paar Minuten auf Standby geschalten war. (Anders kann ich es nicht beschreiben.) So richtig kann Ich das Erlebnis nicht als MEIN Erlebnis beschreiben, denn in diesem Moment war ICH als Ego gar nicht wirklich anwesend. (Welcher auch ewig hätte sein können. Es gab keinerlei Zeitgefühl.).
Als ich wieder „normal“, also alltagstauglich denken konnte und mein Ich-Gefühl wieder zurück war, konnte ich das, was in diesem Moment geschah, weder in Worte fassen noch verstandesmäßig annähernd begreifen. Das was sehr klar übrig blieb, war ein tiefes Gefühl der Unendlichkeit. Ein intuitives Gefühl, das gänzlich anders war, als jedes Gefühl was ich bisher kannte. Eine Intuition eines unendlichen Seins. Seitdem lässt es mich nicht mehr wirklich los. Und ich finde es seitdem auch auf Verstandesebene spannend, darüber nachzudenken und zu forschen und zu philosophieren.

Ein unendliches Universum.

In der Physik und Philosophie gibt es vermehrt Stimmen, die von einem unendlichen Universum oder Multiversum ausgehen. Auch in der Spiritualität gibt es Bereiche, die sich aufgrund weitverbreiteter Erfahrungen seit noch viel längerer Zeit damit befassen.
Mittlerweile weiß ich, dass das unendliche Universum von jedem erfahrbar sein kann. Und diese Erfahrung durch Techniken des Loslassens, zum Beispiel in tiefer Meditation, wiederholbar gemacht werden kann.
Die einzige Schwierigkeit dabei besteht darin, wirklich absolut loslassen. Denn das ist gar nicht so einfach, kann für den Verstand beängstigend sein und sich manchmal zunächst ähnlich wie Sterben anfühlen. (Vielleicht werde ich das demnächst hier auf Menschenfreund noch genauer beschreiben.) Ohne diese unangenehme Hürde würden es sicher noch mehr Menschen wagen, die Undendlichkeit wirklich zu spüren. Doch die meisten Menschen wollen ihre Komfortzone nicht verlassen und das ist auch okay.
Auch hat nicht jeder Mensch diesen Forscherdrang und seine Interessen liegen eher in anderen Bereichen. Manchen Menschen ist es völlig egal, was das Unendliche ist und manchen reicht es, die hier erlebte Realität zu erfahren. Doch wer neugierig ist und sich ganz fallen lassen kann, wird die Hürde des absoluten Loslassens überwinden können.

Im Kern deutet alles auf das Gleiche hin.

Viele Artgenossen in der Menschheitsgeschichte haben solche oder ähnliche Erfahrungen beschrieben und ich vermute, dass die meisten Glaubensrichtungen im Ursprung daraus entstanden sind. Heutzutage scheint eine solch tiefgreifende Erfahrung nicht allzu außergewöhnlich zu sein, denn im Internet findet man viele Erfahrungsberichte von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Glaubensrichtung oder Weltansicht. (Egal ob das Erlebte zufällig auftrat, bewusst herbeigeführt wurde, mal kurz oder mal lang anhielt, usw.)

Verdrehung durch Konditionierung auf Verstandesebene.

Der Unterschied jedoch besteht und bestand immer in der anschließenden vom Verstand des Menschen ausgelösten Interpretation der Erfahrung. Und deshalb ist je nach Kultur und menschlichen Erfahrungsschatzes die Spanne verschieden, wie der Verstand im Anschluss damit umgeht, das Ganze einordnet und wiedergibt. Früher wurde oft bildlich und in Metaphern gesprochen, was vieles verzerrt. Doch auch heutzutage stoßt die Kommunikation bei bestimmten Dingen komplett an ihre Grenzen.
Wir haben nur begrenzte Mittel und Worte zur Verfügung. Oftmals füllt das Gehirn Unbegreifliches mit eigenen Erfahrungen bzw. Konditionierungen und so kann viel Verzerrung durch anschließende Interpretation, durch Denken und Einordnen entstehen.
Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein und den Verstand stetig zu überprüfen. Auch das ist natürlich nicht unbedingt einfach.

Wie kann man Unendlichkeit messen?

Leider gibt es derzeit noch keine Möglichkeit, solch eine Erfahrung nach Außen zu projizieren. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie das jemals möglich sein sollte.
Besonders spannend ist für mich die Wiederholbarkeit und die Möglichkeit, damit forschen zu können.
Ich bin ein großer Fan der Wissenschaft und Forschung und glaube, dass sich Physik, Metaphysik und bestimmte spirituelle Lehren irgendwann (zu mindestens in bestimmten Punkten) treffen werden und Unendlichkeit auf verschiedenen Wegen bestätigen werden.
Doch so oder so spielt es für denjenigen keine Rolle, der es persönlich erfährt.
Obwohl allein das “persönlich erfahren“ schon wieder irreführend ist, denn in diesem Moment ist derjenige, der irgendetwas persönlich erfahren könnte, wie schon erwähnt nicht anwesend. Das ICH (Selbstkonzept), dass das Persönliche empfinden könnte, ist in solchen Momenten nicht anwesend oder auf Standby. (Wie gesagt, all dies ist für den Verstand sehr verwirrend und dennoch ein Erlebnis, was sehr vertraut und einfach wirken kann.) Zurück bleibt jedes Mal nur ein tiefes Gefühl, das ich nur annähernd mit dem Verstand beschreiben kann.

Tägliche Bewusstheit ist wichtiger als Peak Erlebnisse.

Es ist nicht notwendig, solche Erfahrungen oder sich solche Gedanken zu machen, um inneren Frieden, Leichtigkeit und Glückseligkeit im Leben zu erfahren. Der Schlüssel dazu ist die tägliche und stetige Praxis der Bewusstheit. Genauso wie das Beobachten des Egos (Selbstkonzept) und dessen Anhaftungen und Interpretationen. Aber besondere Momente dieser Art können zusätzlich helfen.

So viel erstmal dazu. Ich freue mich über Meinungen und Erfahrungen von euch in den Kommentaren oder per Kontaktformular.

Unendlich viele liebe Grüße und eine tolle, bewusste Weihnachtszeit.

Alles Liebe, Georg.

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